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SFK - Sicherheitsfachkraft
CSM - Unternehmenssicherheit
EMA - Einbruchmeldeanlagen
ITSec - Informationssicherheit
WIS - Wirtschafts- und Industriespionage
Brandschutz
Abfall- und Umweltmanagement
WIS - Wirtschafts- und Industriespionage

In der heutigen Zeit, die durch rasche Informationsweitergabe geprägt ist, ist es notwendig Unternehmen bestmöglich vor irregulären Wissensabfluss zu schützen.  Nur durch Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse kann eine nachhaltig gute Wettbewerbspositionierung erreicht werden.

Die Wirtschafts- und Industriespionage gefährdet die betroffenen Unternehmen und kann existenzbedrohende Ausmaße annehmen.

Laut einer im Jahr 2010 durchgeführten Studie „Gefahren durch Wirtschafts- und Industriespionage für die österreichische Wirtschaft“ waren bereits 31% der befragten Unternehmen Opfer von Wirtschafts- und Industriespionage (WIS). Abgesehen von den finanziellen Schäden der betroffenen Unternehmen, ergab sich dadurch für die österreichische Wirtschaft ein Schaden im Ausmaß von etwa 880 Mio. Euro jährlich. Da viele Fälle von WIS von Unternehmen aus Gründen von Imageschäden nicht gemeldet werden, kann von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen werden. (WKO, Wirtschafts- und Industriespionage, 2011)

Wirtschaftsspionage:

Der Begriff Wirtschaftsspionage wird auf vielfältige Weise definiert, folgende Definition entspricht den unterschiedlichen Ausführungen: Unter Wirtschaftsspionage versteht man das gezielte (illegale) Ausforschen von Unternehmen durch ausländische, staatlich gelenkte Nachrichtendienste zum Zweck der eigenen Wirtschaftsstärkung (WKO, 2011, S.15).

 

Industriespionage:

Bei der Industriespionage sind im Gegensatz zur Wirtschaftsspionage nicht die staatlich gelenkten Nachrichtendienste, sondern die Mitbewerber, treibende Kraft hintern den Aktivitäten. Aus diesem Grund wird Industriespionage oft als Konkurrenzspionage oder Werksspionage bezeichnet. Die Motivation ist dieselbe wie die der Wirtschaftsspionage, nämlich stärken der eigenen Marktposition.

Schutz vor WIS:

Um ein Unternehmen wirkungsvoll vor Wirtschafts- und Industriespionage zu schützen, ist es notwendig die Kernkompetenzen des jeweiligen Unternehmens zu identifizieren. Danach ist eine Analyse und Bewertung dieser Kernkompetenzen durchzuführen und vorhandene Schutzmaßnahmen zu prüfen, bzw. diese zu Adaptieren oder einzuführen.